Ziele und Auswirkungen des Ausbaus der Offshore Windenergie

Eine Zielsetzung der Bundesregierung lautet, daß bis zum Jahre 2020 mindestens 30% des Stromes in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen soll.
Um dieses Ziel erreichen zu können ist es nach Ansicht vieler Fachleute zwingend erforderlich, die Nutzung der Windenergie weiter auszubauen und hierbei verstärkt auf Offshore Windenergie zu setzen, da hier das Ausbaupotential erheblich ist.

Die Planungen bezüglich des Ausbaues der Offshore Windenergie gehen jedoch bereits über das Jahr 2020 hinaus.
So sollen bis zu Jahre 2030 in Nord- und Ostsee, so viele Offshore Windenergieanlagen in Betrieb genommen werden, daß diese zusammen einen Leistungsbereich von 20.000 bis 25.000 Megawatt erreichen sollten.
Dieses würde dann rund 15% des Strombedarfes in Deutschland decken.

Wenn diese Ziele erreicht werden, würde dies erstens zum Schutz des Klimas beitragen und zweitens die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern mindern.

Es gibt jedoch noch eine andere Auswirkung des forcierten Ausbaues der Offshore Windenergie.
Wenn die Nutzung der Windenergie weiter stark ausgebaut wird, ist dies zugleich ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor.
So steigt die Anzahl der Menschen, die Beschäftigung im Bereich der Windenergie finden, immer weiter an. Sollten die Pläne bezüglich des Ausbaues der Offshore Windenergie eingehalten werden, dürften alleine in diesem Bereich bis zum Jahre 2030 bis zu 30.000 neue zukunftsorientierte Arbeitsplätze entstehen.

Da ein Ausbau der Offshore Windenergie mit einem hohen logistischen Aufwand verbunden ist, wird hier parallel ein weiterer Wirtschaftsbereich gefördert. So steigen bereits jetzt in einigen deutschen Häfen, wie Emden, Rostock, Cuxhaven und Bremerhaven. die Umschlagsmengen, da immer mehr Windenergieanlagen verschifft werden.
Wird die Offshore Windenergie weiter ausgebaut, werden auch diese Umschlagsmengen noch steigen und somit die Wirtschaftskraft der Hafenstandorte gestärkt.